Finis | Joy and Honey.

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…am Mittwoch, 30. September 2015 von 19 bis 21.30 Uhr, Siegfriedstr. 8A, 80803 München – Schwabing. Für alle Kurzentschlossenen, die es im Sommer nicht geschafft haben oder einfach nochmals schauen möchten! Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen. Tel.: +49 (0)89 4425 0764, fw@artsquare.de

Vorankündigung: November 2015 bis Januar 2016: Nightmare | Daydream.

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Photo | Julia Smirnova.

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Julia Smirnova, Boat, 2012, Rome; White bench, 2012, Jaroslavl; Open door, 2012, Lausanne; Gull, 2014, Istanbul; jeweils analoge Fotografie, Pigmentdruck, 15,6 x 15,6 cm, Auflage 3 + 1 AP, Rahmen mit Museumsglas 35 x 34,5 cm, ©Julia Smirnova/Courtesy Artsquare.

JULIA SMIRNOVA kam zu dem Schluß, das die Dinge des Alltags in der Umgebung genauso schön und spannend sein können wie ferne Länder und fremde Kulturen. Sie versucht stets, das Bild als eigenständig zu denken und ihre eigene Sichtweise zu finden. Menschen werden von der Landschaft geprägt, in der sie leben, genauso wie jede Landschaft von ihren Bewohnern modifiziert wird. Die Fotografin interessiert diese gegenseitige Beeinflussung und Veränderung. Die Landschaft, einschließlich der städtischen, bietet ihr immer neue Überraschungen. Sie beobachtet und läßt sich gerne inspirieren von etwas, das sie in der einfachen Schönheit der alltäglichen Dinge findet. Zentraler Punkt des fotografischen Oeuvres von Julia Smirnova ist dabei die Unabhängigkeit von Zeit und Ort.

“Sie ist ein Spaziergänger, der das Medium der Fotografie auf ihren Ausflügen durch die Städte und Landschaften benutzt. Sie konzentriert sich auf anscheinend zufällige Motive, die überall auf der Welt gefunden werden können. Letztlich erschafft sie einen subjektiven und unkonventionellen visuellen Kosmos, der den Zeichen der Gegenwart nachspürt. Dank der hohen Intensität, der formalen Strenge und der kompositorischen Dichte greift sie auf die bildnerische Tradition der dokumentarischen und archivierenden Straßenfotografie zurück und entwickelt daraus eine zeitgenössische Haltung. Sie verzichtet auf spektakuläre Ansichten, Großformate und Farbkontraste. Stattdessen wünscht sie sich vom Betrachter, sich auf ihre kleinformatigen Bilder zu konzentrieren, näher zu kommen und eingefangen zu werden von deren Subjekt und Situation.” (Aus: Julia Smirnova, Förderpreis der Landeshauptstadt München 2013)

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Joy and Honey.

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24. Juli bis 30. September 2015.

Ausgewählte Werke zeitgenössischer Kunst und Empfang am Donnerstag, 23. Juli 2015 von 18 bis 21 Uhr in neuen Räumen Siegfriedstr. 8A, 80803 München – Schwabing. Wir freuen uns sehr auf Ihr und Euer Kommen! Anschließend bieten sich an Dinner und Drinks unter Bäumen in Weinbauer’s Metzgerei, Siegfriedstr. 14/Erich-Mühsam-Platz. In Kooperation mit Martina Tauber Fine Art. Tel.: +49 (0)89 4425 0764, fw@artsquare.de

Jonathan Drews, Robert Elfgen, Hanns Zischler, Martin Wöhrl, Katarina Burin, Franz West, Andy Warhol, Hannah Ballhaus-Brinkies, Elisabeth Wieser, Dani Jakob, Stefanie Brehm, Antje Zeiher, Duncan Swann, Jack Pierson, Julia Smirnova.

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Moving in.

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ARTSQUARE befindet sich seit 1. Juli 2015 wenige Blocks weiter in der Siegfriedstr. 8a, 80803 München – Schwabing. Wir freuen uns auf Sie in unserem Büro und Ausstellungsraum, wochentags von 9 bis 13 Uhr und jederzeit nach Vereinbarung, Tel.: +49 (0)89 4425 0764, fw@artsquare.de.

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Miniatures | Ines Weber.

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Ines Weber, o. T. (Berg), 2009, Kohle und Acryl auf Papier, 11 x 16 cm, ©Ines Weber/Courtesy Artsquare.

ARTSQUARE zeigt zu den Feiertagen Kleinformate der Münchner Grafikkünstlerin INES WEBER. Neben eleganten Fingerübungen in schwarz-weiß sind – gerade zu dieser Jahreszeit – stimmungsvolle Bergszenarien und Lichtabstraktionen zu sehen. Gerne stehen wir Ihnen neben den regulären Öffnungszeiten für eine Besichtigung zur Verfügung, Tel.: +49 (0)89 4425 0764. Wir danken Ihnen für ein erfolgreiches Jahr 2014 und wünschen frohe Feiertage und ein glückliches neues Jahr 2015!

BE ARTSQUARED. BE A COLLECTOR. BE MERRY.

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Herbstzeitlose.

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Kristina Schmidt, o. T., 2014, Öl, Lack und Panzertape auf Leinwand, 90 x 70 cm, ©Kristina Schmidt/Courtesy Artsquare.

Für KRISTINA SCHMIDT gibt es keine Unterscheidung zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei. Vielmehr interessieren sie Momente, die während der künstlerischen Arbeit unvermittelt auftauchen können, zum Beispiel ein Kontrast, sei er formaler Natur hinsichtlich des Materials oder der Farben oder aber inhaltlicher Art. Voraussetzung dafür ist ein offener Malprozess, der der Entwicklung Raum schafft und für das Experiment offen bleibt. Das gegenüber anderen Formen der Bildenden Kunst eigentlich beschränkte Versuchsfeld der traditionellen Malerei erlebt Schmidt als endlose Bandbreite der Möglichkeiten, als ein Fenster. Der pointierte Moment, wo Farbe auf Farbe trifft, ist für die Künstlerin übersetzbar in unzählige Variablen. Dabei möchte sie sich an Themen orientieren, deren Relevanz bis in die Gegenwart anhält. Relevanz heißt für sie hier Bedeutung in der Kunst und Ausdruck für die Zeit. Was macht ein Bild so stark, dass es auch nach Jahrhunderten noch besteht, obwohl sich das Bewusstsein für einzelne Inhalte mit der Zeit verändert? Sie findet sie unter anderem in Werken der Alten Meister. Die Geschichte in der Kunst hilft Schmidt, sich selbst zu verorten, herauszufinden wo es noch Möglichkeiten gibt und wo es weitergehen kann. Kunst bedeutet, wenn nicht Fortschritt, dann jedenfalls wach zu sein. Schmidt möchte dabei keine Ikonen erschaffen, es geht ihr auch um ein Augenzwinkern. Relevant sind heute auch die einfachen Dinge, das Blau neben dem Blau.

Relevanz sieht Schmidt beispielsweise in der Universalität von Landschaften und dem Himmel. Auf der Suche nach etwas, das sie reizt, bieten Landkarten das probate Hilfsmittel zur Orientierung im Land und vollziehen gleichzeitig den ersten Schritt zu dessen Abstrahierung. Ihre Suche manifestiert sie in deren künstlerischer „Benutzung“. Während der Suche kreiert sie so letztlich erst das, was sie sucht. Formal reizvolle Momente ergeben sich dabei parallel zu inhaltlichen Aspekten. Schmidt lässt die Farbe auf der Monotypie ins Bild kriechen entlang der Suche nach Gewissheit und Ungewissheit, der Überprüfbarkeit der Karten. In der Folge entstehen Leinwände mit Planeten. Schmidt vergegenwärtigt hier die von ihr als unfassbar empfundene Existenz unseres Sonnensystems und des Universums. Dem Übersteigen der menschlichen Vorstellungskraft setzt Schmidt das Format der Leinwand entgegen und holt das All in eine greifbare, doch geheimnisvolle, vielschichtige Realität zurück. Inzwischen hat sich Kristina Schmidt von dem Anspruch, Themen finden zu müssen, die noch keiner bearbeitet hat, befreit. Es genügt ihr, einen Moment zu isolieren, freizuscharren und festzuhalten.

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Summershow.

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Juli bis September 2014.

Mit den geradezu plastischen Radierungen von MATTHIAS TRAGER in schwarz/weiß kuratiert ARTSQUARE kleine Leinwände von KRISTINA SCHMIDT, graphische Fingerübungen von INES WEBER sowie eine neue Auswahl an Papierarbeiten von HANNAH BALLHAUS zu einer vielschichtigen Präsentation im Kunstraum. In der Zeit der Sommerpause wird dieser zu einer Gesamtinstallation, in dessen Zentrum sich die Plastiken von JULIA KLEMM über die gesamte Bodenfläche ausdehnen und die verschiedenen Positionen miteinander verbinden. Die Arbeiten kreisen um die Wechselwirkung von Menschengeschaffenem und Naturgegebenem und finden jeweils ganz eigene Ausdrucksmöglichkeiten sowohl in der Materie als auch hinsichtlich des Materials. Obwohl der Kunstraum im August geschlossen ist, haben unsere Besucher so die Möglichkeit, ein spannungsgeladenes Schau-Fenster auf sich wirken zu lassen.

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Plastik | Julia Klemm.

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Julia Klemm, Untitled, 2013, Steinzeug, Glasur, Engobe, 56 x 100 x 70 cm, ©Julia Klemm/Courtesy Artsquare.

Die beiden Werke Indianer and Cowboys (1) und (2) erarbeitete JULIA KLEMM zu einem gleichlautenden Ausstellungsthema ihres Professors Norbert Prangenberg. Ihr Anliegen war es, einen Blick auf den Genozid Aspekt zu werfen aus sowohl räumlicher als auch zeitlicher Distanz. Ihr künstlerischer Ansatz war dabei, die strukturelle Veränderung der Gesellschaft nach Ankunft der Europäer in Amerika in der Landschaft zu spiegeln. Laut Klemm ist die Landschaft letztlich das, was ein Volk ausmacht. Wie eine Gesellschaft funktioniert, Veränderungen und Verwerfungen sind an ihr ablesbar. Die Gestalt der beiden Arbeiten beruht dabei auf dem Oval als einer ursprünglichen Form, zu der Klemm vom Grundnahrungsmittel Maiskolben im Völkerkundemuseum inspiriert wurde. War zunächst die gesamte Oberfläche von Indianer and Cowboys (1) mit kleinen Ovalen bestückt, die in der Folge teils aktiv teils beiläufig entfernt wurden oder von selbst verloren gingen, zeigt Indianer and Cowboys (2) die krasseste Form im Verlauf des fortschreitenden Verlustes. Klemm verarbeitete hier zudem Ton ohne Schamott, um unvorhersehbare Risse und Brüche in der Substanz zu erzielen entsprechend der gesellschaftspolitischen Problematik des Kontinents, dem Eingriff und seinen Folgen. Diese erste größere Arbeit an der Akademie der Bildenden Künste München bedeutet für Klemm die Wende vom figurativen Arbeiten während der Ausbildung zur Holzbildhauerin. Sie bewegt sich weg von der Skulptur hin zur Plastik. Das Erproben von Materialkombinationen jenseits ihrer traditionellen Verwendung empfand sie dabei als befreiend. Wichtig ist ihr beim Arbeiten der Prozess, denn das Konzept soll nicht über Form stehen. Wie ein roter Faden zieht sich durch Klemms Arbeiten das Thema Limitationen von Lebensformen. Untitled ist eines von drei großformatigen Werken zum Thema Tier, das deren Haltung als Kontrollform unserer Gesellschaft visualisiert. Das Steinzeug wurde dabei in eine Käfigform aus originalen Konstruktionsrohren der Schweinemast gezwängt. Analog zur Thematik entwickelte die Plastik im weiteren Verlauf ein Eigenleben nach draußen. Klemm zieht auch hier eine zweideutige Abstraktion vor, um Zwischenzustände des Gewahrwerdens abzubilden, die sich ebenso wieder verflüchtigen. Untitled 1 bis 4 (Abferkelbucht) entstehen in der Folge als weitere Abgrenzungsarbeiten, deren Materie wiederum Natur, ob Landschaften oder Tier, versus Mensch analysiert.

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